a

Blog » Nachrichten

Alles ist im Fluss im Ayurveda

Alles ist im Fluss im Ayurveda

Im Ayurveda gibt es drei Doshas. Das sind Grundkonstitutionen des Körpers, die das Erscheinungsbild, das Verhalten sowie die Anfälligkeit für Krankheiten prägen. Das Vata-Prinzip steht für Bewegung. Menschen diesen Typs sind schlank, groß, kreativ und sehr sensibel. Gerät ihr Dosha aus der Balance, werden sie ängstlich und nervös. Der Pitta-Typ ist intelligent, oft ein Führungstyp, der viel schwitzt und über Energie-Reserven verfügt. Befindet er sich in Disharmonie, ist seine Verdauung gestört. Der Kapha-Typ steht für das Stabilitäts-Prinzip, ist ruhig, gelassen und liebevoll. Wenn er nicht in seiner Mitte ruht, kann er aber auch neidvoll sein.

Im Ayurveda geht man davon aus, dass gewisse Grundvoraussetzungen gegeben sein müssen, damit sich Körper und Seele im Einklang befinden. Zum einen müssen die Grundprinzipien im Körper (doshas) ausgeglichen sein. Ausscheidungen (amlas) ebenso wie Stoffwechselvorgänge (agni) sind weitere wichtige Indikatoren. Eine „glückliche“ Seele ist entscheidend für das Wohlbefinden. Ebenso die Klarheit des Geistes. So haben Krankheiten keine Chance, sich einen Weg zu suchen. Gemäß der ayurvedischen Philosophie rühren Krankheiten daher, dass man seine Sinne unpassend einsetzt und sich falsch ernährt. Zu viel Stress ist ebenfalls ein entscheidender Krankheitsfaktor, der den Organismus überfordert. Auch die Psyche hat großen Einfluss.

Im Ayurveda glaubt man, dass sowohl positive als auch negative Gedanken im Gewebe gespeichert werden. Eine Reinigungskur, wie etwa eine tiefwirkende Massage, kann das Gewebe von Schlacken befreien, weswegen man auf die verjüngende Therapie des Rasayana setzt, um das oberste Ziel zu erreichen: eine gesunde Gewebeerneuerung (Ojas).

Das Wohlergehen des Menschen und das des Universums sind eins, davon gehen die indischen Ärzte und Denker aus, die vor tausenden von Jahren die indische Philosophie des Ayurveda begründet haben. Dabei handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der allerdings – anders als in der westlichen Welt – Seele (atna) und Geist getrennt voneinander sieht. Oberstes Ziel ist es dabei, die wahre Natur unserer Seele zu erfahren.

Auch die Abfallprodukte des Körpers (Malas), die man aufgrund von Farbe, Geruch und Häufigkeit beurteilt. Ama ist ein Schlackenstoff, der den Körper belastet. Wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert bzw. zu viele Amas vorhanden sind, dann entstehen Krankheiten wie Rheuma oder aber Darmpilze, die davon zeugen, dass der Körper die Abfallprodukte nicht richtig abbauen kann. Entscheidend für einen gesunden Körper ist auch der Stoffwechsel (Agni). Das Verdauungsfeuer sitzt im Oberbauch.



Folgen Sie uns