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Trüffel, ein hochwertige Produkt

Trüffel, ein hochwertige Produkt

Die atemberaubende Schönheit der Region um den Gardasee hat seit jeher Faszination und Begeisterung bei ihren Besuchern ausgelöst. Es gibt wenige Fleckchen Erde, die so vor Fruchtbarkeit und Vielfältigkeit strotzen. Die Speisekarte profitiert von der Reichhaltigkeit an hochwertigen Produkten. Neben feinstem Olivenöl, dem frischsten Fisch und edelsten Weinen, sind auch Trüffel teil der kulinarischen Reise am Gardasee. Valtenesi liegt im Südwesten des Sees. Im weitestgehend unberührten Hinterland lassen sich noch immer so manche Schätze finden.

Trüffel das Gold des Waldes
Der Trüffel ist ein Pilz, der unterirdisch an bestimmten Baumwurzeln wächst. Das ist einer der Gründe, der ihn zu so einer so exquisiten Delikatesse macht. Er lässt sich nur schwer finden. Den Beinamen Walnusspilz bekam er dank seiner knolligen Oberfläche. Die Beschaffenheit dieser wird von der des Bodens beeinflusst. Lockere leichte Erde sorgt für eine glattere Hülle, wohingegen kompakter Boden in einer welligen Außenschicht resultiert. Im Inneren kann je nach Baumwurzelart ein fast weißer, bis dunkel brauner Pilz sein. Weiße- und Wintertrüffel gelten als Diamanten unter den teuer gehandelten Gaumenfreuden.

Der mystische Tartufo
Die Geschichte der Trüffel ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Sie gehören neben Beeren und anderen Pilzen zu den Früchten des Waldes und sind sicherlich schon früh entdeckt worden. Der knollige Pilz wurde im Hochmittelalter von der Kirche aufgrund seiner aphrodisierenden Wirkung zur Sünde deklariert, schaffte es aber in der Renaissance wieder zurück auf die Tafeln der feinen Gesellschaft und hat seinen noblen Ruf seither nicht verloren.

Die Jagd nach dem Edelpilz
Wie jagt man einen Pilz? Sie sind schwer aufzuspüren und müssen buchstäblich erschnuppert werden. Das menschliche Geruchsorgan ist dafür bei Weitem nicht raffiniert genug. Traditionell wurden Schweine für die Jagd eingesetzt. Der Nachteil dieser Vierbeiner, sie haben den gleichen Geschmack wie Zweibeiner. Es war schwer sie davon abzuhalten, die Trüffel nach dem Aufspüren direkt zu vertilgen. Für das Verbot von Schweinen maßgeblich war aber, dass die Schweine den Waldboden zu sehr verwüsteten. Heute werden speziell trainierte Hunde für die Jagd nach den kostbarsten aller Pilze benutzt.

Auch wenn sich das Aroma und der Geschmack in Ölen oder getrocknet konservieren lässt, bevorzugen ihn Trüffelliebhaber frisch, in feinen Scheiben, auf etwas neutralem wie Pasta gehobelt. Der wertvolle, rohe Trüffel sollte der Star des Gerichtes sein. Er kann bis zu etwa zwei Wochen kühl gelagert werden. Dabei muss beachtet werde, dass die Erde erst kurz vor dem Verbrauch vorsichtig abgebürstet wird. Sollte er weich werden, ist dies ein Indiz dafür, dass er schnellstmöglich verköstigt werden sollte. Dank seines dominanten Geschmackes, kann er auch leichten Soßen veredeln. Die lokalen Trüffel werden immer mehr zum Hochgenuss und Hauptaugenmerk der Region. Ihr Aroma ist so unvergleichlich, dass es noch lange auf dem Gaumen und in der Erinnerung verweilt.



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